Dr Gerlind Langmayr
So bleibt Ihre Katze gesund


Schutzimpfungen für unsere Hauskatzen

Katzenschnupfen:

Eine sehr schwere Krankheit, die sehr harmlos klingt.
Die Inkubationszeit, also die Zeit von der Ansteckung bis zum Krankheitsausbruch, beträgt nur wenige Tage.

Die infizierten Kätzchen (hauptsächlich sind Jungtiere betroffen) beginnen zu niesen und sehr schnell tritt Nasen- und Augenausfluss, sowie entzündete Mundschleimhäute auf.

Ein klassisches Zeichen dieser Infektionskrankheit sind eitrig verklebte Augen. Fieber und Appetitlosigkeit begleiten diese Symptome. Die Tiere bleiben auch im Wachstum weit hinter den kräftigeren Geschwistern zurück.Die Infektionsgefahr, die von kranken Tieren ausgeht, ist für andere Kätzchen sehr hoch, die Viren können sogar durch dritte übertragen werden (Wohnungskatzen).

Katzenseuche:

Die „Panleukopenie“ tritt häufig in Gesellschaft mit dem Schnupfen auf.Abgeschlagenheit, Freßunlust und hohes Fieber quälen die Tierpatienten.

Im weiteren Verlauf kommt es zu hochgradigem wässrigen bis sogar blutigen Durchfall, der schwer zu stillen ist.
Die Gefahr der Ansteckung ist ähnlich hoch wie beim Katzenschnupfen

Leukose:

Eine durch Viren hervorgerufene Erkrankung bei Katzen, die Knochenmark und Blutbild sowie Lymphknoten der betroffenen Tiere verändert.

Blutarmut und Tumorbildung sind nur zwei Auswirkungen dieser vielfältigen tödlichen Infektionskrankheit.

Katzen können jahrelang Träger des Leukosevirus sein, bevor die Leukose durch einen Schwächezustand ausgelöst wird.

Die Infektion erfolgt nur von Artgenossen zu Artgenossen über direkten Kontakt, die Krankheit stellt also für leukosefreie Wohnungskatzen keine Gefahr dar.

FIP (ansteckendeBauchfellentzündung):


Verminderter Appetit, Abmagerung, Fieber und andere unspezifische Symptome können auf FIP im Anfangsstadium hindeuten.

Bei der sogenannten feuchten Form der FIP entzündet sich schließlich Bauchfell und Bauchraum, die Entzündungsprodukte sammeln sich in einem birnenförmigen „Wasserbauch“.
Meist zieht sich die Erkrankung über mehrere Wochen hin. Sie ist ebenfalls hochinfektiös.


Schutzimpfungen gegen die beschriebenen Krankheiten können ab der 8.Lebenswoche durchgeführt werden.
Sie erfolgen als Grundimmunisierung zwei Mal im Abstand von 3-4 Wochen und müssen jährlich ein Mal aufgefrischt werden.
Am besten besprechen Sie mit Ihrem Tierarzt/Ihrer Tierärztin das passende Impfschema für Ihren Schnurli.